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Quelle: Die Entführung von Antony Serres, Wikimedia Commons

Blick ins Labor: Kundenbuchung hijacken

| Rainer Glaap

Wenn man den Begriff „Hijacking“ im Krimi hört, denkt man gleich an Gefahr und Ungemach. Ganz anders liegt die Sache bei einem neuen Feature in INHOUSE: Hier kann man ab der Version 11.4 einen Auftrag hijacken, den ein Kunde im Web angelegt hat und dort entweder nicht bezahlen kann oder will.

Wer kennt das nicht aus der täglichen Kassenarbeit: Ein Kunde ruft an und sagt: „Ich bin gerade auf ihrer Website und sehe zwei wunderbare Plätze für die Vorstellung XYZ im Saalplan, können Sie die bitte für mich buchen?“ – entweder, weil er gerade seine Kreditkarte nicht zur Hand hat, aktuell keine passende Bezahlmöglichkeit für sich sieht oder er grundsätzlich im Web keine Zahlungen auslösen möchte aus Angst vor Missbrauch.

Ein Hijacking der Buchung – eben eine Übernahme – ist zwar heute schon möglich. Man sucht den Auftrag im KV und übernimmt ihn. Aber: der Autostorno des Webshops schlägt nach 15 Minuten zu und möglicherweise steht der Kunde ohne Tickets da. Neu ab Version 11.4 wird sein, dass INHOUSE einer kurze Warnmeldung anzeigt, dass dadurch der Warenkorb des Kunden geleert wird. Dann kann man den Auftrag weiterbearbeiten, um ihn als Reservierung für eine spätere Bezahlung abspeichern oder per E-Mail mit einem Payment-Link (s. hier) an den Kunden zu schicken. INHOUSE & Webshop verhalten sich entsprechend.

Übrigens: natürlich können Sie auch heute schon im Webshop die unbezahlte Reservierung zulassen. Über Vor- und Nachteile kann man sich vortrefflich streiten: wir wollten es aber nicht unerwähnt lassen.

Die Version 11.4 befindet sich derzeit in der Programmierung und wird vermutlich Anfang 2020 zur Verfügung stehen.

Leiten Sie die E-Mail gerne in Ihrem Hause an weitere möglicherweise interessierte Mitarbeiter*innen an der Kasse, im Marketing und in der Verwaltung weiter. Unter diesem Link können sich neue Kolleg*innen auch gerne selbst registrieren.