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Der gelenkte Blick - die Opernwelt berichtet über Kinoübertragungen von Opernvorstellungen

| Rainer Glaap

Im Januar hatten wir in einem Blog-Beitrag mit dem Titel "Forschung: Oper im Kino - Eine Bedrohung?" über die Besucher-Forschung von Prof. Reuband zu Opernübertragungen im Kino berichtet.

Die Befürchtung, dass Menschen, die die Oper im Kino genießen wollen, für Opern-Aufführungen in der eigenen Stadt verloren sind, ließ sich eher nicht bestätigen.

Nun wirft die Zeitschrift Opernwelt in ihrer Märzausgabe einen Blick auf die Übertragung von Opernvorstellungen ins Kino am Beispiel der Royal Opera in London. Vor allem unter technischen Gesichtspunkten interessant, aber auch die Rezeption wird gestreift, hauptsächlich am Bespiel eines Düsseldorfer Kinos.

Zahlen sind leider nicht verfügbar, das Fazit muss daher im Ungefähren bleiben:

"Verlieren die Häuser wegen der Übertragungen womöglich einen Teil ihres Publikums?

Das sieht man an der Royal Opera nicht so. Verweist lieber auf den enormen Erfolg. Edgar Kamga, Chef der für die Bespielung der Kinos zuständigen Abteilung, sagt: "In der Saison 2017/18 haben wir eine Million Menschen in den Kinos erreicht."

Wie hoch sind die Kosten? Geht der Erfolg an der Kinokasse mit schrumpfenden Einnahmen am Box Office einher?

Konkrete Zahlen mag Kamga nicht nennen, verweist stoisch auf den Jahresbericht des ROH, den man von der Website herunterladen kann. Das dort veröffentlichte Zahlenwerk passt auf eine Seite, Investitionen und Erlöse werden lediglich pauschal angegeben. Man lässt sich nicht in die Karten schauen. Gut möglich auch, dass es belastbare Erkenntnisse (noch) nicht gibt."

Den vollständigen Artikel finden Sie hier (nur für Abonnenten der Opernwelt).

Den Blog-Beitrag zur Forschung von Prof. Reuband finden Sie hier.