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Kalendermarketing – Nie mehr einen Kartenkauf oder Vorstellungsbesuch verpassen!

| Rainer Glaap

Die Optionen, mit potentiellen Besuchern und Kunden in Kontakt zu treten, sind vielfältig wie nie zuvor, aber auch flüchtiger denn je. Newsletter, E-Mails, Whatsapp- und Snapchat-Nachrichten, Instagram und Pinterest – viele Kanäle laden zur Bespielung ein – und doch ist der Erfolg und vor allem der ROI (Return of Investment) ungewiss. 

Eine ganz andere Möglichkeit, die seit Jahren besteht, wird m. E. zu wenig genutzt: Marketing per Kalendereintrag.

Seit vielen Jahren besteht die Möglichkeit, Termininformationen in Kalenderdarstellungen im Internet zum Download anzubieten. Dazu gibt es das normierte Format ICS.

Viele Einrichtungen bieten solche Kalendereinträge bereits im Spielplan an, z. B. die Staatsoper in München:

EVENTIM.Inhouse unterstützt das Format z. B. in der Bestellbestätigung – der Benutzer klickt auf den Link, lädt sich eine kleine Datei, die üblicherweise z. B. mit OUTLOOK verknüpft ist, das Terminfenster öffnet sich und der geneigte Besucher speichert den Termin in seinem Terminkalender, damit er die gebuchte Veranstaltung nicht vergisst. Wir haben darüber bereits diesen Blog-Beitrag geschrieben.

Das Format ICS bietet aber nicht nur die Möglichkeit, einzelne Termine bereitzustellen – auch mehrere Termine können gleich in einer ICS-Datei gespeichert sein, z. B. die Premieren einer ganzen Spielzeit.

In dieser Datei habe ich beispielhaft die Premieren der Spielzeit 2019/2020 des Theaters Bremen erfasst – ein Service für meine Vorstandskollegen und die Mitglieder im Förderverein Bremer Theaterfreunde e. V.
Man muss sich nur vorstellen, welche Anzahl von Besuchern genau die gleiche Arbeit bei der Kalenderpflege für die kommende Spielzeit haben und der Sinn dieser kleinen Datei erschließt sich sofort.

Technische Information: die Premierendaten wurden in einen neuen Kalender in Outlook eingegeben und per ICS-Format exportiert.

Alternativ zum Download besteht die Möglichkeit, diese ICS-Daten auch in einen Google-Kalender zu importieren und diesen öffentlich freizugeben. Das ist praktisch für alle Google-Mail-Benutzer und Android-Anwender sofort nutzbar – der Premierenkalender wird einfach in den normalen Kalender mit eingeblendet.

Die gleichen Premierendaten wie im Download finden Sie also auch hier:
https://calendar.google.com/calendar?cid=anJ1NjAwaDh1YTdldTcxcmFkNm9maXZrdWdAZ3JvdXAuY2FsZW5kYXIuZ29vZ2xlLmNvbQ

Kalender können also wunderbar Marketingaufgaben erfüllen und z. B. per Eintrag an eine Wunschproduktion, an einen wichtigen Vorverkaufsstart oder an eine bevorstehenden Vorstellungsbesuch erinnern – d. h. nie mehr einen Kartenkauf oder eine Vorstellung verpassen!

Sehr praktisch wären solche Kalender bzw. Dateien auch für die diversen Abonnements, die den Abonnenten ebenso die Einträge in ihre elektronischen Kalender ersparen könnten wie den Premierenbesuchern.

Arbeiten Sie schon mit diesen Mitteln? Auf Rückmeldungen über die Kommentarfunktion freuen wir uns.

 

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