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Quelle: Wikipedia

Rückblick auf die Music Conference des Heidelberger Frühlings im Radio

| Rainer Glaap

Im November 2018 fand die Music Conference des Heidelberger Frühlings statt. Der Moderator Holger Hettinger, seines Zeichens auch Redakteur beim Deutschlandradio Kultur, hat am 1.1.2019 in seiner Sendung "Frack und Klassik-Hochamt - Ein Streifzug durch die Welt neuer Konzertformate" über die Konferenz berichtet.

Die Konferenz selbst hatte den Titel:

"Der Kult des Besonderen – Wie eine Gesellschaft im Wandel
das Verhältnis von Musikbetrieb und Publikum revolutioniert"

Im Untertitel auf der Website des Heidelberger Frühlings heißt es:

"Was ist das Publikum der Zukunft? Wie spricht man es an, wie gewinnt man seine Aufmerksamkeit und bindet es? Das sind die Fragen, auf die die Heidelberg Music Conference 2018 Antworten suchte."

Wichtige Fragen, die intensiv auf der zweitägigen Konferenz diskutiert wurden. Die Sendung bringt sowohl Ausschnitte aus den Eingangsstatements einiger Referenten (u. a. von Frauke Roth, Intendantin der Dresdner Philharmonie) als auch Diskussionsbeiträge der Teilnehmer.

Die fast zweistündige Sendung über die Konferenz beginnt bei Minute 58:20.

Auch der WDR berichtete über die Music Conference. Der Beitrag "Publikumsgewinnung" (8 min) fasste die Themen der Konferenz zusammen inkl. einiger Statements von Referenten, ein weiterer Beitrag untersucht in einem Faktencheck (6 min) Befragungen und Statistiken der letzten Jahre zu demografischen Fragen im Bereich der Klassikbesucher. Der Faktencheck holt ein bisschen nach, was mir persönlich auf der Music Conference fehlte: ein Blick auf die Daten, auch wenn einige der zitierten Studien schon ein wenig in die Jahre gekommen sind.

Fazit für mich: mehr Empirie tut not!

Alle Beiträge lassen sich auch auf Smartphones herunterladen eine gute Möglichkeit, lange Bahn- oder Autofahrten interessant zu gestalten.

 

PS: Im DLF-Beitrag ab 2:33:00 hören Sie den Autor dieser Zeilen mit einem Hinweis auf die spannenden Blogbeiträge zur Kundengewinnung von Aubrey Bergauer, Executive Director des California Symphony Orchestra.