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Der Inhouse-Blog

For our readers in other languages: please note that the blog entries are being written in German. Translation is being done by Google Translate - please judge the quality accordingly. In case you have any questions please contact your local office.


| Olga-Venla Krüger

„Wer ist das Publikum der Zukunft? Ist das, was wir heute tun ausreichend, um den Fortbestand von staatlichen Förderungsmaßnahmen zu erhalten?“, Fragen, mit denen sich die meisten Kultureinrichtungen auseinandersetzen. Befindet sich das staatlich geförderte Theater in einer nicht widerkehrbaren Krise, wie viele befürchten, oder handelt es sich dabei nur um haltlose Prognosen?

In diesem Beitrag stellen wir Ihnen einige Ergebnisse der neuesten Studie zur Bevölkerungserhebung von Prof. Dr. Birgit Mandel (Kulturmanagement und Kulturvermittlung im Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim) vor und eröffnen im Anschluss den Diskurs.

| Rainer Glaap

Spoiler-Alert: Eher nicht!

Mehr Besucher. Andere Besucher. Diversere Besucher. Jüngere Besucher. Neue Besucher.

Das sind oft gehörte Forderungen, wie sie (Kultur)-Politiker, Kongress-Veranstalter und Kultureinrichtungen an sich selbst stellen.

In den vergangenen Monaten haben sich verschiedene Studien im weitesten Sinne mit diesen Fragestellungen befasst, die ich Ihnen hier kurz vorstellen möchte. Die Studien beschäftigen sich sowohl mit Museen als auch mit performativer Kunst und sind z. T. sehr umfangreich. Im Rahmen dieses Blogbeitrags kann ich daher nur kurz auf sie eingehen und empfehle bei Interesse das Studium der Originale, die verlinkt sind, wo es möglich ist.

| Rainer Glaap

„Der Untergang des Hauses Usher“ ist ein bekannter Horror-Roman von Edgar Allan Poe aus dem Jahre 1839.

Ein „Usher“ ist im Englischen aber auch das Wort für Platzanweiser*innen oder – weiter gefasst – für Mitarbeiter*innen des Vorderhaus- oder Service-Personals.

In vielen deutschen Kultureinrichtungen gibt es dazu festes Personal, manchmal mit eigenen, gelegentlich auch über einen Dienstleister gestellte Mitarbeiter*innen. Und manchmal gibt es bei kleineren Kultureinrichtungen einen Stamm von sich abwechselnden ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, die einige Male im Monat Service-Aufgaben übernehmen.

Die Mitarbeiter*innen arbeiten an der Kasse, an der Garderobe und/oder beim Einlass, manchmal nur zentral am Haupteingang zur Kartenkontrolle, manchmal an jeder Saaltür.

| Gastbeitrag von Carsten Höth, Schaubühne, Berlin

Initiiert von der Firma Siebert Ingenieurgesellschaft für Arbeits-, Brand-, Gesundheits- und Umweltschutz wurde am 28.08.2019 in den Räumen des Friedrichstadt-Palastes in Berlin ein »Anti-Gewalt-Seminar« von der Berliner Polizei durchgeführt. Zwei Beamte des LKA von der Zentralstelle für Prävention haben in diesem vierstündigen Seminar über den Umgang mit gewaltbereiten Kunden referiert. Das Seminar richtete sich an die Leitungen der Vorderhäuser und externe Dienstleister.

| Rainer Glaap

Wenn man den Begriff „Hijacking“ im Krimi hört, denkt man gleich an Gefahr und Ungemach. Ganz anders liegt die Sache bei einem neuen Feature in INHOUSE: Hier kann man ab der Version 11.4 einen Auftrag hijacken, den ein Kunde im Web angelegt hat und dort entweder nicht bezahlen kann oder will.

Wer kennt das nicht aus der täglichen Kassenarbeit: Ein Kunde ruft an und sagt: „Ich bin gerade auf ihrer Website und sehe zwei wunderbare Plätze für die Vorstellung XYZ im Saalplan, können Sie die bitte für mich buchen?“ – entweder, weil er gerade seine Kreditkarte nicht zur Hand hat, aktuell keine passende Bezahlmöglichkeit für sich sieht oder er grundsätzlich im Web keine Zahlungen auslösen möchte aus Angst vor Missbrauch.

| Rainer Glaap

Das liest man derzeit wieder landauf, landab bei den vielen Tagen der offenen Tür in den Stadt- und Staatstheatern. Zählkarten werden zur Besuchersteuerung ausgegeben und sind zum Glück sehr nachgefragt.

Der Andrang an der Kasse und/oder den Infoständen zur Abholung ist meist groß – und ein willkommener Kontakt zum (zukünftigen) Besucher. Aber: Manchmal ist der Andrang auch zu groß und die Besucher ärgern sich über das lange Stehen in der Schlange.

Abhilfe wäre leicht zu schaffen: durch die Anlage einer eigenen Veranstaltung und die kostenlose Abgabe von Zählkarten über die Bestplatzverteilung im Webshop. Besucher registrieren sich, man könnte als Gegengeschenk zur kostenlosen Zählkarte die Besucherdaten entgegennehmen, vielleicht noch ein Newsletter-Abonnement zentral anbieten – und die Kasse wäre entlastet. Und die Besucher zufriedener.

Gleiches gilt übrigens auch für kostenlose Probenbesuche. Warum nicht hierfür auch Zählkarten im Gegenzug für eine Registrierung/Anmeldung der Besucher anbieten? Auch hier könnte man gezielt einen Abgleich zwischen Probenbesuch, Abonnent und Einzelkartenkäufer machen – immer vorausgesetzt, man hält sich an die Vorgaben des Datenschutzes.

Wenn Zählkartenveranstaltungen über INHOUSE angelegt und gebucht werden, ergibt sich noch ein weiterer Vorteil. Die Besucherdaten fließen dann gleichzeitig auch in die DBV-Besucherstatistik im Rapportemodul. So ist jederzeit und schnell ersichtlich, wie viele Zählkarten in der Saison bereits ausgegeben wurden und die Statistik für den Deutschen Bühnenverein am Ende der Saison ist mit wenigen Klicks erstellt.

| Rainer Glaap

Am 7. u. 8. November findet der diesjährige KulturInvest-Kongress statt. In diesem Jahr im Weltkulturerbe der Zeche Zollverein in Essen.

Mit „Innovatives Ticketing“ präsentiert EVENTIM am zweiten Tag der Veranstaltung sieben Vorträge zur digitalen Transformation in Kulturbetrieben, insbesondere im Ticketing.

Wir haben unser Forum unter das Motto gestellt:

„Die Zukunft ist bereits hier – sie ist bloß nicht gleich verteilt.“ (William Gibson, Schriftsteller)

Aus der Online-Ankündigung:

Es muss nicht gleich die kopernikanische Wende sein. Das Prinzip des Wandels hat auch im Kleinen eine durchaus belebende Funktion. Wer es wagt, einmal über den Tellerrand hinauszuschauen, wird die Zukunft mitgestalten können.

In diesem Forum erhalten Sie Einblicke in die Vielfalt der Handlungsmöglichkeiten unterschiedlichster Kulturbetriebe, denn alle haben ein gemeinsames Ziel: die Kundenbeziehungen zu verbessern und die Besucherzahlen und Erlöse zu erhöhen, auch mittels Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Suche von besonderen Momenten für die Kundenerfahrung. CTS EVENTIM eröffnet das Forum mit einem Vortrag über die heute stattfindende Transformation. Mit namhaften Referentinnen und Referenten werden mit Ihnen die Weichen in die Digitalität des Kulturbetriebs gestellt und neue Horizonte in der Kundenfindung und -bindung eröffnet.

| Rainer Glaap

Besucherforschung für Kultureinrichtungen ist nicht komplett ohne einen Blick auf die, die nicht ins Theater, die Oper oder ins Museum gehen, eben die Nicht-Besucher. Ein Forschungsobjekt, das langsam an Fahrt aufnimmt. Manche unter unseren Lesern werden sich noch an den Vortrag von Thomas Renz auf unserem Anwenderforum vor einigen Jahren erinnern, der über eben diese Nicht-Besucher promoviert und bei uns einen Vortrag dazu gehalten hatte.

Vor wenigen Wochen ist nun ein weiteres Buch mit dem Titel „Nicht-Besucherforschung“ mit dem Untertitel „Audience Development für Kultureinrichtungen“ erscheinen, nämlich von Martin Tröndle. Tröndle ist Inhaber einer Professur für Kulturmanagement in Konstanz (Würth Chair of Cultural Production an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen) und bisher u. a. bekannt für sein kontrovers aufgenommenes Buch „Das Konzert“ (2014).

Kulturmanagement.net konnte Tibor Kliment, Professor für Empirisches Medien- und Kulturmanagement in Köln, gewinnen, eine sehr ausführliche und sachkundige Rezension zu schreiben.

| Rainer Glaap

Unsere italienische Tochtergesellschaft TicketOne ist bei Museen und Theatern/Opernhäusern seit Jahren sehr erfolgreich mit EVENTIM.Inhouse unterwegs. Wenig bekannt war bisher, dass TicketOne auch im Kinobereich über die Tochtergesellschaft CREA Informatica sehr aktiv ist. CREA betreut ca. 700 Kinos mit mehr als 2.100 Leinwänden. In 2018 wurden über 70 Mio. Tickets für mehr als eine Mio. Vorstellungen pro Jahr verkauft. CREA nutzt seit Jahren Kioske zum Ticketverkauf zur Vermeidung von Schlangen an der Kinokasse.

Diese Kenntnisse hat CREA nun eingesetzt, um eine neue Generation von Kiosken über das Web-Interface an EVENTIM.Inhouse anzuschließen.