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Der Inhouse-Blog

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| Rainer Glaap

Wenn man den Begriff „Hijacking“ im Krimi hört, denkt man gleich an Gefahr und Ungemach. Ganz anders liegt die Sache bei einem neuen Feature in INHOUSE: Hier kann man ab der Version 11.4 einen Auftrag hijacken, den ein Kunde im Web angelegt hat und dort entweder nicht bezahlen kann oder will.

Wer kennt das nicht aus der täglichen Kassenarbeit: Ein Kunde ruft an und sagt: „Ich bin gerade auf ihrer Website und sehe zwei wunderbare Plätze für die Vorstellung XYZ im Saalplan, können Sie die bitte für mich buchen?“ – entweder, weil er gerade seine Kreditkarte nicht zur Hand hat, aktuell keine passende Bezahlmöglichkeit für sich sieht oder er grundsätzlich im Web keine Zahlungen auslösen möchte aus Angst vor Missbrauch.

| Rainer Glaap

Das liest man derzeit wieder landauf, landab bei den vielen Tagen der offenen Tür in den Stadt- und Staatstheatern. Zählkarten werden zur Besuchersteuerung ausgegeben und sind zum Glück sehr nachgefragt.

Der Andrang an der Kasse und/oder den Infoständen zur Abholung ist meist groß – und ein willkommener Kontakt zum (zukünftigen) Besucher. Aber: Manchmal ist der Andrang auch zu groß und die Besucher ärgern sich über das lange Stehen in der Schlange.

Abhilfe wäre leicht zu schaffen: durch die Anlage einer eigenen Veranstaltung und die kostenlose Abgabe von Zählkarten über die Bestplatzverteilung im Webshop. Besucher registrieren sich, man könnte als Gegengeschenk zur kostenlosen Zählkarte die Besucherdaten entgegennehmen, vielleicht noch ein Newsletter-Abonnement zentral anbieten – und die Kasse wäre entlastet. Und die Besucher zufriedener.

Gleiches gilt übrigens auch für kostenlose Probenbesuche. Warum nicht hierfür auch Zählkarten im Gegenzug für eine Registrierung/Anmeldung der Besucher anbieten? Auch hier könnte man gezielt einen Abgleich zwischen Probenbesuch, Abonnent und Einzelkartenkäufer machen – immer vorausgesetzt, man hält sich an die Vorgaben des Datenschutzes.

Wenn Zählkartenveranstaltungen über INHOUSE angelegt und gebucht werden, ergibt sich noch ein weiterer Vorteil. Die Besucherdaten fließen dann gleichzeitig auch in die DBV-Besucherstatistik im Rapportemodul. So ist jederzeit und schnell ersichtlich, wie viele Zählkarten in der Saison bereits ausgegeben wurden und die Statistik für den Deutschen Bühnenverein am Ende der Saison ist mit wenigen Klicks erstellt.

| Rainer Glaap

Am 7. u. 8. November findet der diesjährige KulturInvest-Kongress statt. In diesem Jahr im Weltkulturerbe der Zeche Zollverein in Essen.

Mit „Innovatives Ticketing“ präsentiert EVENTIM am zweiten Tag der Veranstaltung sieben Vorträge zur digitalen Transformation in Kulturbetrieben, insbesondere im Ticketing.

Wir haben unser Forum unter das Motto gestellt:

„Die Zukunft ist bereits hier – sie ist bloß nicht gleich verteilt.“ (William Gibson, Schriftsteller)

Aus der Online-Ankündigung:

Es muss nicht gleich die kopernikanische Wende sein. Das Prinzip des Wandels hat auch im Kleinen eine durchaus belebende Funktion. Wer es wagt, einmal über den Tellerrand hinauszuschauen, wird die Zukunft mitgestalten können.

In diesem Forum erhalten Sie Einblicke in die Vielfalt der Handlungsmöglichkeiten unterschiedlichster Kulturbetriebe, denn alle haben ein gemeinsames Ziel: die Kundenbeziehungen zu verbessern und die Besucherzahlen und Erlöse zu erhöhen, auch mittels Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Suche von besonderen Momenten für die Kundenerfahrung. CTS EVENTIM eröffnet das Forum mit einem Vortrag über die heute stattfindende Transformation. Mit namhaften Referentinnen und Referenten werden mit Ihnen die Weichen in die Digitalität des Kulturbetriebs gestellt und neue Horizonte in der Kundenfindung und -bindung eröffnet.

| Rainer Glaap

Besucherforschung für Kultureinrichtungen ist nicht komplett ohne einen Blick auf die, die nicht ins Theater, die Oper oder ins Museum gehen, eben die Nicht-Besucher. Ein Forschungsobjekt, das langsam an Fahrt aufnimmt. Manche unter unseren Lesern werden sich noch an den Vortrag von Thomas Renz auf unserem Anwenderforum vor einigen Jahren erinnern, der über eben diese Nicht-Besucher promoviert und bei uns einen Vortrag dazu gehalten hatte.

Vor wenigen Wochen ist nun ein weiteres Buch mit dem Titel „Nicht-Besucherforschung“ mit dem Untertitel „Audience Development für Kultureinrichtungen“ erscheinen, nämlich von Martin Tröndle. Tröndle ist Inhaber einer Professur für Kulturmanagement in Konstanz (Würth Chair of Cultural Production an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen) und bisher u. a. bekannt für sein kontrovers aufgenommenes Buch „Das Konzert“ (2014).

Kulturmanagement.net konnte Tibor Kliment, Professor für Empirisches Medien- und Kulturmanagement in Köln, gewinnen, eine sehr ausführliche und sachkundige Rezension zu schreiben.

| Rainer Glaap

Unsere italienische Tochtergesellschaft TicketOne ist bei Museen und Theatern/Opernhäusern seit Jahren sehr erfolgreich mit EVENTIM.Inhouse unterwegs. Wenig bekannt war bisher, dass TicketOne auch im Kinobereich über die Tochtergesellschaft CREA Informatica sehr aktiv ist. CREA betreut ca. 700 Kinos mit mehr als 2.100 Leinwänden. In 2018 wurden über 70 Mio. Tickets für mehr als eine Mio. Vorstellungen pro Jahr verkauft. CREA nutzt seit Jahren Kioske zum Ticketverkauf zur Vermeidung von Schlangen an der Kinokasse.

Diese Kenntnisse hat CREA nun eingesetzt, um eine neue Generation von Kiosken über das Web-Interface an EVENTIM.Inhouse anzuschließen.

| FORUM Redaktion

Die Digitalisierung hat längst nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens erreicht und zahlreiche Geschäftsprozesse sowie -modelle nachhaltig verändert: Musik wird heute selten noch auf physischen Tonträgern gekauft, sondern gestreamt, Filme und Serien werden nicht mehr nach linear festgelegtem TV-Programm gesehen, sondern zeit- und ortsunabhängig. Und Apple startet gerade (vorerst nur in den USA) einen neuen Zeitungsdienst – die nächste Disruption, nachdem Apple vor mehr als 10 Jahren mit iTunes und der digitalen Verfügbarkeit einzelner Tracks das klassische CD-Modell zerstört hat.

Und wie sieht es mit der Digitalisierung im klassischen Kulturbetrieb aus? Ist dieser eines der letzten „gallischen Dörfer“, das der Digitalisierung erfolgreich trotzt? Oder sind digitale Prozesse auf und jenseits der Bühne längst Normalität? Ist die Digitalisierung eher Gefahr oder Chance für die Kunst? Die Antworten auf diese Fragen fallen sehr unterschiedlich aus, je nachdem, welchen Teilbereich einer Bühnenaufführung man betrachtet.

| Rainer Glaap

Im Beitrag über Social Media für Kulturbetriebe habe ich bereits dargelegt, wie wichtig es m. E. ist, der anekdotischen Evidenz klare Daten und Fakten gegenüberzustellen.

Das Kulturmanagement beschäftigt sich ausführlich mit diesem Thema, meistens unter den Begriffen Besucherumfragen oder Audience Development (ein Begriff, der aus den USA kommend sich auch bei uns eingebürgert hat).

Die Website kulturmanagement.net bietet seit Kurzem eine Handreichung für Besucherumfragen an.

| Rainer Glaap

Mit zwei Blogbeiträgen und einem Mailing haben wir in den letzten Tagen versucht, aufzuklären und zu sensibilisieren.

Das Bundesamt für Finanzaufsicht BaFin gab nun am gestrigen 21.8.2019 Entwarnung:

"Zahlungsdienstleister mit Sitz in Deutschland dürfen Kreditkartenzahlungen im Internet ab dem 14. September 2019 vorerst auch ohne Starke Kundenauthentifizierung ausführen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wird dies zunächst nicht beanstanden. Sie will damit Störungen bei Internet-Zahlungen verhindern und einen reibungslosen Übergang auf die neuen Anforderungen der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Services Directive 2 – PSD 2) ermöglichen.

Ab dem 14. September 2019 ist bei Online-Zahlungen eine Starke Kundenauthentifizierung notwendig. Diese soll das Einkaufen im Internet sicherer machen. Bei Kreditkartenzahlungen reicht es dann nicht mehr aus, lediglich die Kreditkartennummer und Prüfziffer einzugeben. Kunden müssen zusätzlich beispielsweise eine Transaktionsnummer (TAN), die zuvor an ihr Mobiltelefon gesendet wurde, und außerdem ein Passwort nennen.

Nach Einschätzung der BaFin sind die kartenausgebenden Zahlungsdienstleister in Deutschland auf die neuen Anforderungen vorbereitet. Anders sieht dies bei den Unternehmen aus, die Kreditkartenzahlungen im Internet als Zahlungsempfänger nutzen. Bei ihnen besteht nach wie vor erheblicher Anpassungsbedarf. Damit Verbraucher und Unternehmen dennoch weiterhin online mit der Kreditkarte bezahlen können, wird die BaFin für Kreditzahlungen im Internet vorübergehend nicht auf einer Starken Kundenauthentifizierung bestehen. Diese Möglichkeit hatte die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) den nationalen Aufsehern eingeräumt. Das bereits heute bei Internetzahlungen übliche Sicherheitsniveau bleibt erhalten. Zivilrechtliche Haftungsregelungen, etwa zwischen dem Kreditkarteninhaber und dem Zahlungsdienstleister, bleiben von der Maßnahme unberührt, so dass für Verbraucher und andere Zahler im Internet kein Nachteil entsteht.

| Rainer Glaap

Das Forum Theater-Controlling wurde 2014 am Lehrstuhl Kulturmanagement in Ludwigsburg gegründet. Seitdem hat es 11 Treffen gegeben. Zu zweien dieser Treffen war auch EVENTIM als Anbieter eingeladen: einmal haben wir über Business Intelligence berichtet (den Link hierzu finden Sie am Ende dieses Beitrags), ein andermal haben wir gemeinsam mit Sönke Scobel von der Stage Entertainment über Dynamic Pricing als Teil des Erlösmanagements gesprochen.

Die Erkenntnisse aus diesen Treffen zum Stand des Controllings im deutschen Theater-, Orchester- und Festivalbetrieb sind nun in einem eigenen Dokument von Petra Schneidewind und Tom Schössler (beide sind vielen INHOUSE-Anwendern durch ihre Beiträge bei Anwendertreffen bekannt) u. a. zusammengefasst worden.

In fünf Kapiteln werden diese Themen behandelt: