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| Ein Gastbeitrag von Martin Woestmeyer, Leitung Kundenzentrum Thalia Theater Hamburg

Liebe muss man erwidern! Und ein großer Teil unseres Publikums liebt uns. Unser Publikum hat uns in einer großen Gästebefragung im Frühjahr 2018 verraten, dass die ersten Kontakte zum Theater bereits in der Kindheit und Jugend geknüpft wurden. Und aus der Jugendliebe folgt im besten Fall eine Ehe, oder wie es im Theater heißt, ein Abonnement.

Das Thalia Theater, mitten im Herzen der Hamburger City zwischen Alstertor und Gerhart-Hauptmann-Platz gelegen, wurde über Jahrzehnte von den Generationen seiner Abonnenten geprägt. Aboplätze werden bis heute an die Kinder weitergegeben. Legendär ist, dass sich in den 60er Jahren kaufwillige Menschen ums Haus schlängelten, weil es aus Kapazitätsgründen ein Verkaufsstopp für Abonnements gab. Auch heute noch wird die Zahl der Abonnenten in Tausenden, aber eben nicht mehr in Zehntausenden gezählt.

Die Worte „Abo“ und „Krise“ scheinen mittlerweile zusammenzugehören. Für Abozahlen scheint es nur einen Abwärtstrend zu geben. Und sinken bei Zeitungen die Abozahlen nicht auch stetig? Dabei ist die Bindung zu einem Produkt, zu einer Marke oder eben zu einem Theater doch gar nicht so unsexy.

| FORUM Redaktion

Schon heute experimentiert nahezu jede größere Stadt mit Ideen und Konzepten, wie sich mithilfe neuer technischer Entwicklungen sowie der Informations- und Kommunikationstechniken das Leben moderner, nachhaltiger und lebenswerter gestalten lässt. Im Fokus stehen dabei unweigerlich Themen wie Mobilität, Transport oder Energieeffizienz. Doch die Digitalisierung und Vernetzung der Städte wird sich auf alle Lebensbereiche auswirken. Auch auf die Kultur und die Art, wie diese konsumiert wird. In Hamburg läuft dazu seit 2017 im Zusammenspiel verschiedener Akteure aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur – die HafenCity Universität Hamburg (HCU), das Archäologische Museum Hamburg (AMH), das Digitalnetzwerk Hamburg@work und das Unternehmen eCulture.info – das Projekt „SmartSquare“.

Kulturelles Storytelling im urbanen Reallabor

Dieses urbane Reallabor ist mitten in der Hamburger Innenstadt verortet, genauer gesagt, auf dem Domplatz, einst der Standort der Hammaburg und damit nicht nur Keimzelle der heutigen Hansestadt, sondern auch über Jahrhunderte ihr geistig-kultureller Mittelpunkt.

| Rainer Glaap

Von 1984 bis 1987 arbeite ich in Köln bei der Comshare AG. Das Unternehmen kommt ursprünglich aus dem Timesharing-Business, d. h. es lebt vom Verkauf von Rechenzeit. Das Geschäft funktioniert nicht mehr so gut und bei der Suche nach einem neuen Geschäftsfeld entscheidet sich das Management in der Zentrale in Ann Arbor, Michigan, für eine Produktpalette rund um das Thema Management-Unterstützung (Decision Support Systems, DSS). Zu der Zeit haben Manager in der Regel (noch) keinen Rechner auf ihrem Schreibtisch, sondern lassen sich Auswertungen auf Papier liefern, manchmal auf großen Stapeln Papier. Die neue Software ‚System W‘ (von der Marke ‚Wizard‘ ist man schnell wieder abgekommen, weil ein französischer Toilettenreiniger so heißt) soll auf Terminal-Bildschirmen laufen und erlauben, die unterschiedlichsten Datenquellen über SQL-Kommandos miteinander zu verbinden und neue Auswertungen zu erlauben.

| Andreas Angehrn, CEO Ticketcorner (Schweizer Tochter von CTS EVENTIM)

Die Kultrockband Rammstein war am 5. Juni 2019 in Bern zu Gast.

Rund 43’000 Fans strömten ins restlos ausverkaufte Stade de Suisse nach Bern. Die Veranstalter von wepromote haben einen super Job gemacht, die Band überzeugte mit einer genialen Show und die Stimmung war sensationell. Für Ticketcorner bot der Event dennoch eine besondere Herausforderung.

Es fehlen politische Grundlagen

Seit Jahren kämpfen wir zusammen mit Veranstaltern und Künstlern gegen den ausufernden Zweitmarkt. Unseriöse Ticketanbieter verkaufen Tickets zu massiv überhöhten Preisen, verbreiten Fehlinformationen und immer wieder tauchen auch gefälschte Karten auf. Zurück bleiben frustrierte Fans. Eine Handhabe gegen solche Machenschaften gibt es in der Schweiz praktisch nicht. Es fehlen die gesetzlichen Grundlagen. Einzelne politische Vorstösse wurden bislang bereits im Keim erstickt, ganz im Gegensatz zum Ausland: In der EU und in diversen Ländern wurden neue Gesetzentwürfe verabschiedet oder sind in Vorbereitung. Es bleibt deshalb in der Schweiz an der privaten Seite, mit verschiedenen Initiativen dagegen anzukämpfen.

| Rainer Glaap

Die Optionen, mit potentiellen Besuchern und Kunden in Kontakt zu treten, sind vielfältig wie nie zuvor, aber auch flüchtiger denn je. Newsletter, E-Mails, Whatsapp- und Snapchat-Nachrichten, Instagram und Pinterest – viele Kanäle laden zur Bespielung ein – und doch ist der Erfolg und vor allem der ROI (Return of Investment) ungewiss. 

Eine ganz andere Möglichkeit, die seit Jahren besteht, wird m. E. zu wenig genutzt: Marketing per Kalendereintrag.

Seit vielen Jahren besteht die Möglichkeit, Termininformationen in Kalenderdarstellungen im Internet zum Download anzubieten. Dazu gibt es das normierte Format ICS.

Viele Einrichtungen bieten solche Kalendereinträge bereits im Spielplan an, z. B. die Staatsoper in München:

| Rainer Glaap

Das neue KM-Magazin ist erschienen. Thema diesmal: die Klassik.

Ich finde, das Themenheft gibt neue Impulse zu den vielen Fragen, die Kultureinrichtungen (und nicht nur die Orchesterlandschaft) betreffen.

KM schreibt:

"Veranstaltungen für Silversurfer oder Markt für mitreißende Musikformate? Die Ansichten, zwischen welchen dieser beiden Extreme sich der klassische Musikbetrieb derzeit befindet, gehen weit auseinander. Wie viel Innovation tatsächlich in der Klassikszene steckt, zeigt die Juni-Ausgabe unseres Magazins.

Klassischer Musik lastet mitunter die Vorstellung einer eingestaubten, steifen Aufführungs- und Rezeptionspraxis an, mit einer schrumpfenden und alternden Zuhörerschaft als Zielgruppe. Dass solche Assoziationen ebenfalls entstaubt werden müssen, wird deutlich, wenn man die Vielfalt an innovativen Ansätzen, Stilen, Experimenten und Formaten betrachtet, mit denen die klassische Musik derzeit aufwartet. Ebenso vielfältig sind die Zugangswege - egal ob live, analog oder digital - und die Vernetzungs- und Finanzierungsmöglichkeiten für Konzerthäuser, Orchester & Co.

| Olga Damigella

Voreingenommenheit – vorgefertigte Meinungen – fälschliche Annahmen – dies alles umschreibt das unter Marketing-Experten bekannte englische Wort „Bias“ (Pl. „Biases“). Drei von diesen Expert*innen lassen wir für Sie in diesem Beitrag zu Wort kommen und rücken ihre interessanten Erkenntnisse einmal in die Diskussion.

| Ken Davenport

Ich mag Bob Dylan nicht.

Ich respektiere ihn. Ich bewundere ihn. Er ist ohne Zweifel ein revolutionäres musikalisches und literarisches Genie.

Es besteht jedoch nur eine Wahrscheinlichkeit von 0,001 %, dass ich ihn jemals zu meiner Amazon-Music-Wiedergabeliste hinzufüge.

Und wissen Sie was? Mr. Dylan geht es gut ohne mich und es würde ihn einen @ # $% interessieren, ob ich ihm zuhöre oder nicht.

Was hat das mit dem Preis für das Streamen von Musik in China zu tun?

Ich bekomme viele Angebote. Per E-Mail, über Agenten, über Konsultationen. Ich bekam sogar ein Angebot durch die Mutter eines Schriftstellers, die auf einem Flug nach London neben mir saß. (Eigentlich war es ziemlich gut. Wer ist leidenschaftlicher als ein Elternteil?)

Eine meiner Standardfragen an alle, die mir etwas vorschlagen, lautet: "Wer glaubst du, ist das Publikum für dein Stück?"

Diese Frage hilft mir nicht nur festzustellen, ob der Anbieter und ich auf derselben Seite sind, sondern gibt mir auch einen Einblick in den Geschäftssinn der Person, die möchte, dass ich mich an ihrem Projekt beteilige.

Wann gehen bei mir alle Alarmzeichen hoch? Bei dieser Antwort:

| Rainer Glaap

Im Marketing, auch im Kulturmarketing, wird gerne mit der angeblichen Unterschiedlichkeit der Generationen Babyboomer, Generation X (oder Golf), Y (Millennials) und Z (Youtube) argumentiert. Jede Generation sei anders und müsse daher im Marketing durch besondere Maßnahmen speziell angesprochen werden.

Dem scheint aber gar nicht so zu sein.